Überspringen zu Hauptinhalt

Philip Julius

Menschen hinter dem Verein

Beratungsstelle
Pflege
Urlaub
Wohnen
Netzbrief
Spenden

Unser Team

Nadine Bauer

Geschäftsführerin

Michaela Leber

Assistentin der Geschäftsführung

Charlotte Junker

Beratung / Projekte

Sophie Schwartz

Beratung / Projekte

Verena Klee

Beratung / psychosoziale Begleitung

Katrin Eigendorf

Vorstand

Jörg Eigendorf

Vorstand

Stefan Mantel

Projekte – Fotografie (Ehrenamt)

Schirmherr Jens Hajek

Schirmherr, das war für mich bislang eine Funktion, die ich entweder mit hohen Politikern oder berühmten Sportlern in Verbindung gebracht habe.

Nun bin ich weder das Eine noch das Andere – und doch bin ich Schirmherr des Philip Julius e.V.

So sehr ich mich darauf freue, in dieser Funktion aktiv zu werden, so groß ist auch der Respekt vor der Aufgabe. Denn rückblickend muss ich gestehen, dass ich als Patenonkel von Philip nicht unbedingt eine glanzvolle Leistung abgeliefert habe. Ich hatte mehr von mir erwartet.

Die räumliche Distanz zu meinem Patensohn (erst Moskau, dann Oberursel) und mein „Nomadenleben“ als Schauspieler sind da sicher eine mögliche, aber dennoch nur schwache Entschuldigung.

Philip war kein Patensohn, bei dem man zum Geburtstag oder Weihnachten mit dem neusten Lego Set oder einer tollen Carrerabahn punkten konnte. Am Wochenende gemeinsam ins Fussballstadion gehen oder einen aufregenden Tag im Phantasialand verbringen? – nicht möglich.

Wie viele andere Menschen auch, war ich im Umgang mit einem schwerstbehinderten Kind unsicher und ein wenig hilflos – auch wenn mein Freund Jörg mich hat wissen lassen, dass ich mich „wacker geschlagen“ hätte.

Dennoch habe ich durch Gespräche mit seinem Vater und bei meinen viel zu seltenen Besuchen eine Ahnung davon bekommen, was es bedeutet, mit einem Kind wie Philip zu leben und welche großen Schwierigkeiten und Herausforderungen es im täglichen Alltag zu bewältigen gilt.

Ich hoffe, dass ich als Schirmherr meinen Teil dazu beitragen kann, viele Familien mit ähnlichem Schicksal zu unterstützen und ihnen dabei zu helfen, die Herausforderungen und Belastungen im Alltag mit einem schwerstbehinderten Kind zu meistern.

In diesem Sinne freue ich mich auf kommende Projekte und Aktionen mit dem gesamten Team und sage: „bis baldigst“

Jens Hajek

Jens Hajek

Pate Marian Grau

Wie schön und wie wichtig es für betroffene Familien ist, begleitet und unterstützt zu werden, das durfte ich am eigenen Leib erfahren. Mein Bruder Marlon war schwer behindert; die Ärzte gaben ihm nur zwei Jahre zu leben.

Ein gewöhnlicher Familienalltag war undenkbar. Es war Marlons Lebensfreude, die mich und meine Familie jeden Tag auf’s Neue glücklich machte und die uns Kraft gab. Wenn Marlon lachte, ging die Sonne auf.

Viele Sonnenstunden hat uns auch ein ganz ähnlicher Verein wie Philip Julius e.V. beschert. Es ist ganz großartig, zu wissen, dass man nicht alleine ist. Dass es Menschen gibt, die auch dann Worte finden, wenn keiner mehr etwas zu sagen weiß.

Das Buch „Bruderherz“, welches ich geschrieben und im April 2018 publiziert habe, soll die Arbeit mit schwerkranken Kindern und die Unterstützungsmöglichkeiten ihrer Familien weiter ins Zentrum der Gesellschaft rücken. Ich möchte möglichst viele Menschen dafür sensibilisieren – und freue mich sehr, dass ich auch die Botschaft von Philip Julius e.V. in die Welt hinaus tragen darf. Für Philip Julius, und für Marlon auch.

Marian Grau

Marian Grau

An den Anfang scrollen